ZyBlog

WordPress, Web Development, SEO and more

30.04.2007
von Tim Zylinski
2 Kommentare

Blog Splitting

Seit gestern habe ich mehrere Kategorien aus diesem Blog verschoben.

Ursprünglich hatte ich das ZyBlog als ein Blog ohne Ausrichtung auf eine Thema gestartet. Gerade in der Anfangszeit hatte ich viele Beiträge zu privaten Themen und auch viele Beiträge unter der Kategorie Fundstücke. Also meistens lustige Links und Bilder, aber ohne viel Inhalt.

Die ersten inhaltsreichen Beiträge schrieb ich später über WordPress. Diese sind neben den Googlemail Artikeln die größten Besuchermagneten. Ich schätze 95% meiner Besucher kommen wegen diesen Themen auf mein Blog.

Themenfokussierung

Damit ist mein Blog zu einem stark auf das Thema WordPress fokussiertem Blog geworden.
Um diese Entwicklung noch zu verstärken werde ich ab sofort im ZyBlog nur noch Internet & Co. behandeln.

Die bestehenden Beiträge, die eindeutig von privatem Inhalt waren habe ich auf meine private Homepage zylinski.de umgezogen und dort in das bestehende System integriert.

Alle übrigen Beiträge, hauptsächlich aus der bisherigen Kategorie Fundstücke sind ein neues Blog umgesiedelt worden. Im neuen Funblog gomtu.de sind diese alten Beiträge zu finden.

Vorteile

Von dieser Themenfokussierung verspreche ich mir mehrere Vorteile. Zum einen dürfte es für die Besucher einfacher sein, von einem Einstiegsartikel zum einem weiteren Artikel zu gelangen, weil weniger fachfremde Themen vorhanden sind.

Auch in den Ergebnissen der Suchmaschinen sollten sich Verbesserungen ergeben, denn jetzt sind meine bestehenden Beiträge deutlich besser mit themenrelevanten anderen Beiträgen verlinkt.

Durch den Launch von gomtu.de hoffe ich zumindest dort mehr Beiträge schreiben zu können, denn lustige Videos oder Links bekomme ich ständig zugeschickt. Hier im ZyBlog habe ich mich damit schwer zurückgehalten, eben weil die Fokussierung auf WordPress & Co. schon abzusehen war.

 

Vorgehen beim Splitting

Datenexport & Import

Um es vorweg zu sagen, war es aufwändiger als ich es mir gedacht habe. Mir waren die neuen Import & Export Features von WordPress 2.1 bekannt und diese wollte ich einsetzen.

Der Export lief problemlos und lieferte ein ca. 3 MB großes XML File.

Der Import hingegen war sehr problematisch. Auf meiner lokalen Entwicklungsumgebung wurden in ein frisch installiertes WordPress nur ca. 20 Beiträge importiert. Alle anderen wurden auch bei mehrfachen Versuchen ignoriert. Im Blog direkt auf dem Webspace meines Providers brach der Import wegen einer Zeitüberschreitung ab. Also musste ich einen anderen Weg finden.

Als erstes erstellte ich einen Dump der Datenbank. Auf dem lokalen System importierte ich diesen Dump und hatte so den aktuellen Stand von meinem ZyBlog.
Als nächstes löschte ich absolut alles was nicht in die anderen Blogs exportiert werden sollte. Also alle Beiträge, alle Seiten, alle Links aus der Blogroll und als letztes alle Kategorien.
Diesen Restdatenbestand exportierte ich wieder über die WordPressfunktion und importierte das File dann in die anderen Blogs.

Letztendlich musste ich trotzdem noch zweimal den Datenbestand verkleinern, bevor ich alle Daten vollständig in die anderen Blogs übernehmen konnte.

Die Fehler beim Import liegen vermutlich aus dem seit langem gewachsenen Blog. Denn beim Import sind auch einige “Geisterbeiträge” aufgetaucht, die zwar in der Datenbank vorhanden sind, aber nicht im Blog angezeigt werden. Wie diese entstanden sind kann ich mir aber nicht erklären.

Ein großer Vorteil dieser Löschen-Vor-Dem-Export Methode ist eindeutig der, dass in dem Blog, in dem die Daten importiert werden, auch nur die gewünschten Daten erstellt werden. Löscht man z.B. nicht die Seiten vor dem Export, dann werden beim Import auch diese Seiten angelegt. Man erspart sich so einen Teil der Nacharbeit nach dem Import. Man muss nicht alle Seiten, Kategorien usw. überprüfen.

 

Nacharbeiten

Die jetzt im ZyBlog fehlenden Beiträge fange ich nicht ab. D.h. wenn ein Besucher über eine Suchmaschine kommt oder auch die Suchmaschinen selbst erhalten einen 404 Fehler. So sollten die Seiten schnell aus den Suchergebnissen verschwinden.

Im Gegensatz dazu leite ich die bisherigen Kategorien mit einigen Zeilen im .htaccess File auf die neuen Blogs um.

Über Sitemap Dateien habe ich die neuen Beiträge in den anderen Blogs den Suchmaschinen bekannt gemacht.

28.03.2007
von Tim Zylinski
Kommentare deaktiviert

nanoblogs.de wurde zu nanopub.de

Gestern musste ich erstaunt feststellen, dass das Blog nanoblogs.de von Marcus Puchmayer sich sehr verändert hatte. Genauer gesagt, nicht mehr vorhanden war.

Eine kurze Googlesuche später fand ich sein neues Blog nanopubs.de.

Hier und hier beschreibt Marcus, wie er seine Domain verloren hat, und dass er selbst dafür verantwortlich ist.

28.03.2007
von Tim Zylinski
1 Kommentar

Symfony-Project eines der besten Open-Source-Produkte

In der Computerwoche Ausgabe 11/2007 erschien ein Artikel mit dem Titel “Die besten Open-Source-Produkte”. Grundlage für den Artikel und die dort enthaltene Produktliste ist ein Whitepaper der Firma Optaros, das 262 Open-Source-Produkte listet und bewertet.

Eines dieser Produkte ist das PHP Framework Symfony (genauer müsste es Symfony-Project heißen) und wird im Artikel wie folgt bewertet:

Funktionalität: ****
Community: ***
Reife: ***
Trend: aufwärts

Getestet wurde die schon veraltete Version 0.6.3.

Mit vier Sternchen bei der Funktionalität wird die bestmögliche Wertung vergeben. Drei Sterne für Community und Reife sind für eine noch relativ junges Projekt recht beachtlich.
Schon drei Sterne bedeuten eine “vorbehaltlose Empfehlung von Optaros für den Einsatz in Unternehmen”. Der Aufwärtstrend soll die kontinuierliche Entwicklung des Projekts ausdrücken.
Eine genaue Übersicht über das Bewertungsverfahren kann man dem Artikel der Computerwoche oder dem Optaros Whitepaper entnehmen.

Das “Konkurrenz”-Framwork CakePHP wurde leider nicht bewertet, wurde aber im Artikeltext als “mögliche Ausnahme” aufgeführt. D.h. es könnte in der nächsten Liste auftauchen, wurde aber in die aktuelle Liste nicht aufgenommen, weil das Produkt nicht gut genug war oder der Bereich durch andere Produkte schon abgedeckt war.

Die Meldung schien mir einen Post im Blog wert, weil er ziemlich genau das wiedergibt, was ich mir selbst auf der Suche nach einem PHP Framwork auch erarbeitet habe.

Link zum Whitepaper aus dem Artikel: Optaros Open Source Katalog 2006

Quelle: Computerwoche 11/2007 Printausgabe

27.03.2007
von Tim Zylinski
Kommentare deaktiviert

Amazon.com startet Context Links Beta

Heute morgen fand ich im Posteingang eine Mail vom Amazon.com Partnerprogramm vor.

Demnach startet ab sofort in den USA der Betatest einer kontextsensitiven Werbeform ähnlich dem auch in Deutschland verbreiteten IntelliTxt .

Zitat aus der Mail:

Context Links are a quick and convenient way to add links to your website and monetize your content. Context Links automatically identify and link relevant phrases within your page content to Amazon products, unlocking new ad inventory and saving you the time from having to manually create links. You can add the links to your pages in minutes, and we provide a wealth of options to customize how they are displayed.

Ich habe noch keine Informationen dazu gefunden, wann die Context Links auch für das deutsche Partnerprogramm verfügbar werden. Erfahrungsgemäß dauert es meistens einige Monate, bis Amazon solche Neuerungen auch bei uns anbietet.

Mir persönlich gefällt diese Art von Werbeform nicht so gut. Aber ein weiterer Anbieter als Alternative für derartige Werbung kann nicht schlecht sein. Gerade der Bekanntheitsgrad von Amazon halte ich für einen großen Vorteil.

Einziger Nachteil von Context Links aus meiner Sicht: Amazon vergütet auch weiterhin per Sale, also erst wenn ein Seitenbesucher auf die Werbeform klickt und dann auch noch einen Kauf tätigt.