Ein paar Tipps, die ich mir bei der Erstellung des ZYUI Themes erarbeitet habe:
Einheitliche Bezeichnungen verwenden
In WordPress Themes wird an vielen Stellen der gleiche Text benutzt. Z.B. der “Bearbeiten” Link oder das Erstellungsdatum eines Beitrags. Um dem Übersetzer die Arbeit zu erleichtern und auch den Nutzern eine einheitliche Beschreibung zu bieten, sollte man schon bei der Erstellung eines Themes darauf achten, nicht ständige unterschiedliche Textstrings zu verwenden.
Beispiel: ‘Bearbeiten’, ‘Beitrag bearbeiten’, ‘Artikel bearbeiten’ können alle normalerweise durch ‘Bearbeiten’ ersetzt werden.
Themes immer in English erstellen und dann übersetzen
Wenn man beabsichtigt, ein Theme zu veröffentlichen, sollte man von Anfang an das Theme mit englischen Texten erstellen und erst danach übersetzen. Durch die englische Sprache erreicht man mehr Menschen, die das Theme dann in ihre eigene Sprache übersetzen können. Außerdem merkt man bei der Übersetzung ins Deutsche selbst, ob sich Fehler eingeschlichen haben oder die Texte nicht optimal sind.
Plugins aus
Bei der Erstellung eines Themes und für die ersten Tests sollte man alle Plugins ausschalten. Viele Plugins laden Stylesheets in das Theme, was zu Darstellungsfehlern führen kann. Ohne Plugins hat man die Darstellungsfehler selbst verursacht. Damit ohne Plugins das Blog nicht zum gefundenen Fressen für Spammer wird, entwickle ich Themes nur in einer lokalen Entwicklungsumgebung.
Theme Checklist durchgehen
Sehr hilfreich ist die Theme Development Checklist auf dem WordPress Codex. Hier werden eine ganze Reihe Punkte aufgelistet, auf die man sein Theme überprüfen sollte. Mit Sicherheit finden sich einige Punkte, an die man selbst nicht gedacht hätte, weil man sie selbst nicht nutzt. Bei mir waren das z.B. die Gallery und $content_width.
Testen, Testen, Testen
Klingt blöde und jeder Theme Entwickler macht sicher Tests bevor er sein Theme veröffentlicht, aber wie wird getestet?
In der Theme Development Checklist findet sich ein Download von Testdaten, die in WordPress importiert werden können. Im Netz gibt es an einigen Stellen auch ähnliche Demodatensätze. Durch solche Demodaten kann man sicherstellen, keine Funktion von WordPress zu übersehen, weil man sie normalerweise nicht nutzt.
Testet man nur im eigenen Blog mit seinen eigenen Artikeln, dann testet man auch nur, wie das Theme mit der eigenen typischen Nutzung aussieht. Wie sieht das Theme aber mit sehr vielen Bildern oder extrem vielen Kategorien aus? Oder mit extrem kurzen oder sehr langen Beiträgen? Fremde und strukturierte Daten erlauben umfassendere Tests.
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8.05.2010 um 10:29 Uhr
Hey, also ich bin noch absoluter Laie was WordPress angeht, aber stelle immer wieder fest wie Leistungsfähig diese paar Schnipsel Code sind.
Auf deiner Seite habe ich auch schon einiges gefunden was mich in meinem bestreben zu lernen auch arg unterstützt hat. Herzlichen Dank dafür.. ich werde öfter mal reinschauen !