Seit einigen Wochen biete ich hier im Blog Textlinks zur Miete an. Das ganze funktioniert über die Firma Text-Link-Ads oder kurz TLA.
Das Prinzip ist recht einfach. Ein Webmaster bietet Linkplätze auf seiner Webseite an, TLA übernimmt die Vermittlung von Interessenten und wickelt alles technisch und auch finanziell ab. Für diese Tätigkeit behält Text-Link-Ads 50% des Linkpreises ein.
Als Unternehmen aus den USA bzw. aus dem englischen Sprachraum, sind bei TLA hauptsächlich englischsprachige Websites gelistet. Für deutschsprachige Webseiten ist eine eigene Kategorie (“de German Domains”) vorhanden.
Bevor man seine Seite bei TLA eintragen lässt kann man mit dem Text link ads calculator ungefähr ausrechnen, was ein vermieteter Link einbringen könnte.
Anmeldung der Seite:
Hat man sich nun zu Anmeldung entschlossen, ist nur noch wenig zu tun. Bei der Webseitenbeschreibung würde ich zu einem englischen Text raten, denn es ist zu vermuten, dass die meisten TLA Nutzer kein Deutsch können. Die Keywords sollten möglichst ausführlich sein, denn über sie wird man in der Suche auf TLA gefunden. Die restlichen Angaben wie Anzahl der Seiten, auf denen die Links erscheinen und die Anzahl der Links hängen von der eigenen Seite und dem eigenen Geschmack ab.
Einbau des AD-Codes:
Damit die TLA-Links auf der eigenen Seite überhaupt angezeigt werden können, muss ein Ad-Code in die Seite integriert werden. Hierfür bietet TLA eine ganze Reihe fertiger Codeschnipsel an.
Es stehen allgemeine Codefragmente für Programmiersprachen wie ASP, JSP und PHP, aber auch fertig angepasst für bekannte Software wie Joomla, Drupal, XOOPS oder PostNuke zur Verfügung.
Für WordPress gibt es ein eigenes Plugin. Mit diesem Plugin ist es auch möglich, innerhalb des RSS Feeds Links zu vermieten.
Die Linkvermietungen:
Man kann in den Einstellungen bei TLA aus zwei Varianten für die Zustimmung bei eine Linkvermietung auswählen. In der Variante A übernimmt das Editorenteam von TLA die Auswahl der Interessenten. Man hat damit zwar keinen Einfluss mehr, aber auch keinerlei Aufwand.
In der Variante B erhält man eine Email, sobald ein Interessent einen Link mieten will. Innerhalb von 24 Stunden kann man zustimmen oder ablehnen. Nach Ablauf der 24 Stunden übernimmt wieder das Editoren Team.
Die Einnahmen aus den Linkvermietungen kann man sich ab einer Summe von $ 25 ausbezahlen lassen. Und das auch über Paypal.
Wieso sollte überhaupt jemand Links kaufen wollen?
Ein gekaufter Link bei TLA ist ein echter Link ohne Einschränkungen. D.h. er ist nicht über Javascript generiert oder über ein “nofollow” Attribut beschnitten. Der Käufer bekommt damit einen für Suchmaschinen relevanten Backlink mit allen Vorteilen.
Neben diesem technischen Aspekt können natürlich auch noch Besucher über den Link generiert werden.
Zum “Ausprobieren” gibt es den Link Buying Starter Kit. Hier erhält man einen $ 100 Gutschein, wenn man für $ 125 Links kauft. Die günstigsten Links starten bei $ 15 / Monat.
Man kann also ca. 8 Linkplätze für $ 25 kaufen. Wenn über diese Links dann noch entsprechende Besucher generiert werden, kann sich das durchaus schon lohnen.
Hinweis: Die Links im Beitrag enthalten meinen Affiliate Code.
Zusammenfassung:
Nachteile für Linkverkäufer:
- Einbindung funktioniert nicht auf reinen HTML Seiten
- Wegen hauptsächlich englischsprachigen Käufern, kann ein Linkverkauf auf deutschen Seiten lange dauern
- Ausschlussklausel in den Terms of Agreement (6. Exclusivity provisions): Neben TLA dürfen keine weiteren Textlink-Dienste auf der Seite verwendet werden.
Vorteile für Linkverkäufer:
- Kaum Aufwand Linkplätze zu vermieten
- Technisch meist sehr einfache Einbindung in die eigene Seite
- Ein möglicher Verdienst kann im Voraus gut abgeschätzt werden
Vorteile für Linkkäufer:
- Einfache Abwicklung
- Große Auswahl an Linkpartnern
- Prüfung und Überwachung der Verlinkung durch TLA
In der englischsprachigen Netzwelt hat sich TLA schon länger etabliert und gilt dort als zuverlässige und seriöse Einkommensquelle.
Auf dem deutschen Markt gibt es zwei ähnlichen Anbieter (Teliad und Linklift), die ich wohl demnächst mit anderen Sites testen werde.
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Textlinks mieten und vermieten ist heutzutage so eine Sache… ich wäre da vorsichtig!
Die “Gefahr” durch den Linkverkauf ist mir bekannt. Allerdings gibt es aus meiner Sicht zwei wichtige Punkte, die diese Gefahr mindern.
Eine Abstrafung durch Google wäre nicht angenehm aber zu verschmerzen. Mit meinem Blog verdiene ich nicht meinen Lebensunterhalt und es ist auch nicht primär zu SEO Zwecken erstellt.
Bisher läuft der Linkverkauf nicht nur schleppend, sondern gar nicht. Bisher habe ich keinen einzigen Link verkaufen können.